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05.09.2019

Ein Zuhause für gefährdete Amphibien

Frösche, Kröten, Unken und Molche auf einer Deponie? Was sich erst mal ungewöhnlich anhört, ist auf dem Gelände der Deponie Häuli ein gewohntes Bild. Wer mit wachsamen Augen unterwegs ist, findet immer mal wieder Amphibien. Denn am Rande der Deponie befindet sich ein Biotop mit einer grossen Tier- und Pflanzenvielfalt. Mit der nun laufenden Rekultivierung und Gestaltung der benachbarten Deponie Leigrueb wird dort der Lebensraum für die bundesgesetzlich geschützten Amphibien und viele weitere Tiere und Pflanzen in grossem Mass erweitert.

Bis diese Erweiterung vollendet ist, hegen und pflegen die Mitarbeiter der DHZ AG unter Leitung von Sneha Fischlin die Artenvielfalt und Lebensräume der Tiere im bestehenden Biotop Häuli. Dazu dienen die künstlich angelegten Weiher und Tümpel. In diesen laichen und leben unter anderem die besonders gefährdeten Gelbbauchunken und Geburtshelferkröten. Sie gelten in der Schweiz als stark gefährdet, da ihre natürlichen Lebensräume in den letzten Jahren stark dezimiert wurden. Die Tiere mögen Auen und Tümpel, aber auch Lehmgruben und Steinbrüche mit verschiedenartigen Gewässern. Gut geschützt im Wasser oder in allerlei Unterschlüpfen und Verstecken leben und vermehren sich die verschiedenen Arten in den Biotopen der DHZ AG zu unserer grossen Zufriedenheit.

Sobald die laufende Rekultivierung und Gestaltung der Deponie Leigrueb vollständig abgeschlossen ist, werden die Amphibien den neuen Lebensraum zu besiedeln beginnen. Sie können an sich beträchtliche Distanzen zurückzulegen um einen geeigneten Laichplatz zu finden. Dank dem Einsatz und dem Engagement der DHZ AG ist ein solch weiter Weg jedoch gar nicht notwendig. Denn vom bisher bewusst erhaltenen Biotop am Rand des DHZ Areals bis zum neuen grosszügig gestalteten Lebensraum sind es nur wenige Meter.

Biotop

Am Rande der Deponie Häuli der DHZ AG befindet sich ein Biotop mit einer grossen Arten- und Pflanzenvielfalt. 

Amphibien 2

Zusätzlich zu den bestehenden Biotopen wurden verschiedenartige Gewässer eingebaut. Zum Beispiel kleine Wannen, welche besonders für Unken und Geburtshelferkröten gedacht sind. 

Amphibien 1

Schon nach wenigen Wochen ergab eine Kontrolle von Sneha Fischlin und Claude Meier von AquaTerra, dass sich die Gelbbauchunken dort wohlfühlten und erfolgreich fortgepflanzt hatten. 

Amphibie 3

Erfreulicher Bestand der Gelbbauchunken in den künstlich angelegten Wannen. 

IMG 3399

Typische Maserung der Gelbbauchunke woran man gut erkennen kann woher das Tier seinen Namen trägt. 

Amphibie 5

Auch Molche haben die Wannen als neuen Lebensraum entdeckt. 

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