Die Schweiz hat Rohstoffe. Wir nennen sie nur noch immer «Abfall».

Urban Mining entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Thema für die Schweiz.

Denn Metalle wie Kupfer, Aluminium, Gold oder Silber sind essenziell für Bereiche wie Energiewende, Elektrifizierung, Digitalisierung und Industrie. Gleichzeitig ist die Schweiz bei diesen Rohstoffen stark vom Ausland abhängig. Genau hier zeigt Urban Mining sein Potenzial.

Die DHZ AG in Lufingen verarbeitet KVA-Schlacke und gewinnt daraus unter anderem:

  • Stahl
  • Aluminium
  • Kupfer
  • Edelmetalle

Die zurückgewonnenen Metalle gehen anschliessend zurück an Schmelzwerke und in die Industrie. Allein in der Schweiz werden jährlich rund 100’000 Tonnen Metalle aus KVA-Schlacke zurückgewonnen. Das zeigt, die Rohstoffe sind bereits da. Sie liegen nicht im Boden — sondern in unseren bestehenden Materialströmen.

Und der Effekt ist relevant:
Rund 85% des Umweltvorteils von Urban Mining entstehen dadurch, dass weniger neue Metalle abgebaut werden müssen. Urban Mining ersetzt klassischen Bergbau nicht vollständig. Aber es reduziert Abhängigkeiten, stärkt Kreisläufe und macht Wertschöpfung regionaler.

Oder kurz gesagt:
Die nachhaltigste Mine ist oft die, die bereits über der Erde existiert.

 

Zum vollständigen Deloitte Whitepaper:

Ein Unternehmen von